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Erneuerbare Kraftstoffe

Ein unerlässlicher Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele
Die Bundesregierung hat im Bundes-Klimaschutzgesetz verbindliche Treibhausgasemissions­minderungen festgelegt. Deutschland muss seine Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2030 um 65 % und bis 2040 um 88 % gegenüber 1990 reduzieren. Die Treibhausgas­neutralität soll im Jahr 2045 erreicht werden. Auch der Verkehr muss hierzu einen signifikanten Beitrag leisten. Im Jahr 2030 darf der Verkehrsbereich nur noch 85 Millionen Tonnen CO2 emittieren, das entspricht einer Reduzierung um 48 % gegenüber dem Jahr 1990. Um dieses Ziel zu erreichen, spielen erneuerbare Kraftstoffe eine entscheidende Rolle, denn nicht jede Anwendung im Verkehr lässt sich elektrifizieren.

Gesamtkonzept für erneuerbare Kraftstoffe des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (BMDV)

Das Gesamtkonzept für erneuerbare Kraftstoffe des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (BMDV) umfasst vier Fördermaßnahmen, die sowohl die Weiterentwicklung als auch den Markthochlauf erneuerbarer Kraftstoffe unterstützen. Dabei verfolgt das BMDV einen technologieoffenen und verkehrsträger­übergreifenden Ansatz.

Förderung

Der Einsatz von erneuerbaren Kraftstoffen ist aufgrund technischer, ökonomischer und
regulatorischer Hemmnisse derzeit noch nicht wettbewerbsfähig. Das Gesamtkonzept Erneuerbare Kraftstoffe des BMDVs unterstützt daher mit verschiedenen Fördermaßnahmen die Weiterentwicklung und den Markthochlauf dieser Kraftstoffe. Hier finden Sie einen Überblick über alle Fördermaßnahmen des BMDVs zu erneuerbaren Kraftstoffen.

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Entwicklungsvorhaben zur Erzeugung erneuerbarer Kraftstoffe

Sowohl bei fortschrittlichen Biokraftstoffen aus Abfall- und Reststoffen als auch bei strombasierten Kraftstoffen ist noch Entwicklungsarbeit nötig, damit diese mittelfristig einen relevanten Beitrag zur Minderung von Treibhausgasemissionen leisten können. Hier setzen die Förderrichtlinie Entwicklung regenerativer Kraftstoffe (FRL ErK) und die Einzelförderung einer Entwicklungsplattform für Power-to-Liquid (PtL)-Kraftstoffe an.

Group 3

Fördermaßnahme:

Entwicklung
regenerativer Kraftstoffe

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Bei der FRL ErK werden Entwicklungs- und Demonstrationsvorhaben gefördert, die zur Weiterentwicklung und Optimierung von Technologien und Prozessen der Erzeugung erneuerbarer Kraftstoffe beitragen. Die Förderung ist technologieoffen, d. h. es können sowohl Vorhaben zu fortschrittlichen Biokraftstoffen als auch zu strombasierten Kraftstoffen gefördert werden. Zudem sind Vorhaben zu allen Verkehrsträgern förderfähig.
Förderdetails
Group 5

Fördermaßnahme:

Entwicklungsplattform für
Power-to-Liquid-Kraftstoffe

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Gefördert wird die Errichtung und der Betrieb einer modular aufgebauten Großforschungsanlage. Die Plattform soll über einen Forschungs- und einen Demonstrationsstrang mit einer Erzeugungskapazität von 10.000 Tonnen PtL-Kraftstoff pro Jahr verfügen.
Förderdetails
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Entwicklungsvorhaben zur Erzeugung erneuerbarer Kraftstoffe

Sowohl bei fortschrittlichen Biokraftstoffen aus Abfall- und Reststoffen als auch bei strombasierten Kraftstoffen ist noch Entwicklungsarbeit nötig, damit diese mittelfristig einen relevanten Beitrag zur Minderung von Treibhausgasemissionen leisten können. Hier setzen die Förderrichtlinie Entwicklung regenerativer Kraftstoffe (FRL ErK) und die Einzelförderung einer Entwicklungsplattform für Power-to-Liquid (PtL)-Kraftstoffe an.

Group 3

Fördermaßnahme:

Entwicklung
regenerativer Kraftstoffe

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Bei der FRL ErK werden Entwicklungs- und Demonstrationsvorhaben gefördert, die zur Weiterentwicklung und Optimierung von Technologien und Prozessen der Erzeugung erneuerbarer Kraftstoffe beitragen. Die Förderung ist technologieoffen, d. h. es können sowohl Vorhaben zu fortschrittlichen Biokraftstoffen als auch zu strombasierten Kraftstoffen gefördert werden. Zudem sind Vorhaben zu allen Verkehrsträgern förderfähig. Zielgruppe der FRL ErK sind sowohl Wirtschaftsakteure als auch Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen.
Förderdetails
Group 5

Fördermaßnahme:

Entwicklungsplattform für
Power-to-Liquid-Kraftstoffe

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Gefördert wird die Errichtung und der Betrieb einer modular aufgebauten Großforschungsanlage. Die Plattform soll über einen Forschungs- und einen Demonstrationsstrang mit einer Erzeugungskapazität von 10.000 Tonnen PtL-Kraftstoff pro Jahr verfügen.
Förderdetails
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Förderung der kommerziellen Kraftstofferzeugung

Der Markteintritt bzw. Markthochlauf von erneuerbaren Kraftstoffen wird seitens des BMDVs perspektivisch in Form von zwei Fördermaßnahmen adressiert. So wird zurzeit eine Förderrichtlinie für Investitionen in Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Kraftstoffe (FRL eK-Invest) erarbeitet. Darüber hinaus wird an einem Fördermechanismus gearbeitet, um den Markthochlauf von Power-to-Liquid (PtL)-Kerosin zu unterstützen.

Group

Fördermaßnahme:

Förderrichtlinie für Investitionen
in Erzeugungsanlagen

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Bei der FRL eK-Invest werden technologieoffen die Errichtung bzw. die Umrüstung von Anlagen zur Erzeugung von fortschrittlichen Biokraftstoffen und strombasierten Kraftstoffen (inkl. erneuerbarem Wasserstoff) gefördert. Die Förderung von Machbarkeitsstudien, die Investitionsentscheidungen für Erzeugungsanlagen auf deren Umsetzbarkeit und Markpotenzial hin untersuchen, ist ebenfalls möglich.
Förderdetails
Group 2

Fördermaßnahme:

Markthochlauf von
strombasiertem Kerosin

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Mit Hilfe dieser Maßnahme soll eine dedizierte Förderung von PtL-Kerosin in Deutschland erfolgen. Dazu soll die Differenz zwischen den Produktionskosten und -erlösen erstattet werden.
Förderdetails
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Förderung der kommerziellen Kraftstofferzeugung

Der Markteintritt bzw. Markthochlauf von erneuerbaren Kraftstoffen wird seitens des BMDVs perspektivisch in Form von zwei Fördermaßnahmen adressiert. So wird zurzeit eine Förderrichtlinie für Investitionen in Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Kraftstoffe (FRL eK-Invest) erarbeitet. Darüber hinaus wird an einem Fördermechanismus gearbeitet, um den Markthochlauf von Power-to-Liquid (PtL)-Kerosin zu unterstützen.

Group

Fördermaßnahme:

Förderrichtlinie für Investitionen
in Erzeugungsanlagen

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Bei der FRL eK-Invest werden technologieoffen die Errichtung bzw. die Umrüstung von Anlagen zur Erzeugung von fortschrittlichen Biokraftstoffen und strombasierten Kraftstoffen (inkl. erneuerbarem Wasserstoff) gefördert. Die Förderung von Machbarkeitsstudien, die Investitionsentscheidungen für Erzeugungsanlagen auf deren Umsetzbarkeit und Markpotenzial hin untersuchen, ist ebenfalls möglich.
Förderdetails
Group 2

Fördermaßnahme:

Markthochlauf von
strombasiertem Kerosin

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Mit Hilfe dieser Maßnahme soll eine dedizierte Förderung von PtL-Kerosin in Deutschland erfolgen. Dazu soll die Differenz zwischen den Produktionskosten und -erlösen erstattet werden.
Förderdetails

Wissen

Was sind eigentlich erneuerbare Kraftstoffe? Und welchen Beitrag leisten diese Kraftstoffe, um die Klimaschutzziele im Verkehr zu erreichen? In der Wissensrubrik finden Sie Antworten auf diese Fragen.
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Erneuerbare Kraftstoffe

Erneuerbare Kraftstoffe ist der Überbegriff für eine Reihe verschiedener erneuerbar erzeugter Kraftstoffe. Eine Übersicht über die Vielfalt erneuerbarer Kraftstoffe finden Sie hier.
Group 18

Fragen & Antworten

Welchen Beitrag leisten erneuerbare Kraftstoffe zur Reduktion von Treibhausgasemissionen im Verkehr? Und welche weiteren Vorteile bietet der Einsatz dieser Kraftstoffe? Antworten auf diese und weitere Fragen finden Sie hier.
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Glossar

Von A wie „algenbasierte Kraftstoffe“ bis Z wie „Zertifizierung“, unser Glossar bietet Definitionen zu allen wichtigen Begriffen rund um das Thema erneuerbare Kraftstoffe.

Beispiele aus der Praxis

Filter
Kraftstoffarten
Projekt-Typ
Reset

M2SAF

Methanol to Sustainable Aviation Fuel.
In einer Pilotanlage wird nachhaltiges Kerosin aus Methanol entwickelt und hergestellt.

MEDTEMPELEKT

Medium-Temperature Co-Electrolysis.
Projektziel ist die elektrochemische Synthese von flüssigen Kraftstoffen und Kraftstoffkomponenten durch Co-Elektrolyse aus Wasser und Kohlenstoffdioxid im mittleren Temperaturbereich.

RePoSe

Renewable Power Supply for e-fuels.
Das Konsortium erprobt den Betrieb einer Power-to-Liquid-Anlage unter den Bedingungen einer variablen Stromversorgung auf Basis erneuerbarer Energien und vergleicht diese zu kontinuierlich versorgten Anlagen mit reinem Netzstrombezug.

NIP II – H2BAR

Teilvorhaben „Errichtung eines Wasserstoffwerks“: Einsatz von Wasserstoffbrennstoffzellenantrieben in der Heidekrautbahn.
Errichtung eines Wasserstoffwerks zum Einsatz von Wasserstoffbrennstoffzellenantrieben in Personenzügen der RB27 – Heidekrautbahn, betrieben mit 100 % EE-Wasserstoff.

NIP II – ELY

Förderung von zwei 1 MW Elektrolyseuren auf dem Industrie- und Gewerbepark Mittelelbe.
Förderung von zwei 1 MW Elektrolyseuren auf dem Industrie- und Gewerbepark Mittelelbe nebst Autohof Magdeburg mit quattromodaler H2-Logistik entlang der Autobahnen A1/A2/A7/A14.

NIP II – EMME_01ELY

Energiepark Mainz Mobilitätserweiterung- Versorgung von Bussen und Müllsammelfahrzeugen mit Wasserstoff.
Energiepark Mainz Mobilitätserweiterung-Versorgung von Bussen und Müllsammelfahrzeugen in unterschiedlichen kommunalen Wasserstoffprojekten durch eine Neuinvestition in H2 Elektrolysekapazität.

NIP II – H2-AC

H2-AC_STAWAG_1ELY: Grüne Wasserstofferzeugung für den Aachener ÖPNV.

NIP II – H2BE_EAG_2LKW_1ELY

Bau und Betrieb eines 500-kW-Elektrolyseurs in Bertikow zur Belieferung einer Wasserstoff-Tankstelle.
Bau und Betrieb eines 500-kW-Elektrolyseurs in Bertikow, Brandenburg, zur Belieferung einer öffentlich zugänglichen Wasserstoff-Tankstelle für Personen- und Lastkraftwagen.

NIP II – TEAG-H2

H2@Weimar_ TEAG_01 ELY: Elektrolyse zur Erzeugung von grünem Wasserstoff zur Anwendung in ÖPNV und Entsorgung.
Aufbau und Betrieb einer Elektrolyse zur Erzeugung von grünem Wasserstoff inklusive Betankungseinrichtung zur multimodalen Anwendung in ÖPNV und Entsorgung.

NIP II – MVRH2

Produktion von marktfähigem grünen Wasserstoff am Standort eines MHKWs in Hamburg.

NIP II – OVAG-HyWind

Grüner Windwasserstoff aus Oberhessen.

NIP II – PtX-Langensalza

Installation einer Power-to-X-Anlage zur Erzeugung von grünen Wasserstoff für den regionalen Schwerlastverkehr.

NIP II – SWDhydrogenium

SWDhydrogenium_Stadtwerke Düsseldorf AG_01ELY.
Wasserstofferzeugung Müllverbrennungsanlage Düsseldorf-Flingern.

NIP II – Wasserstofferzeuger

Wasserstofferzeugung Müllverbrennungsanlage Bielefeld-Herford.

NIP II – WASTELY_AKKS_01ELY

Errichtung einer Elektrolyseanlage zur Erzeugung von grünem Wasserstoff für 2 Hausmüllsammelfahrzeuge.
Errichtung einer Elektrolyseanlage zur Erzeugung von Wasserstoff für den Betrieb von 2 Hausmüllsammelfahrzeugen. Die hierfür erforderliche Energie wird aus den am Anlagenstandort installierten PV-Anlagen bezogen.

NIP II – WunH2GmbH_1ELY

Erzeugung von grünem Wasserstoff in Wunsiedel für Mobilitätsanwendungen.
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