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Entwicklung und Demonstration

Fördermaßnahme:

Entwicklung regenerativer Kraftstoffe

Sowohl bei fortschrittlichen Biokraftstoffen aus Abfall- und Reststoffen als auch bei strombasierten Kraftstoffen ist noch Entwicklungsarbeit nötig, damit diese mittelfristig einen relevanten Beitrag zur Minderung von Treibhaugasemissionen leisten können. Hier setzt die Förderrichtlinie Entwicklung regenerativer Kraftstoffe (FRL ErK) an.

Die Fördermaßnahme richtet sich an Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, kommunale
Unternehmen, Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Abgedeckt werden
dabei Maßnahmen zur Demonstration, Innovation und Marktvorbereitung für die gesamte
Bandbreite an erneuerbaren Kraftstoffen in gasförmiger und flüssiger Form und somit auch für alle
Verkehrsträger. Die Förderung ist technologieoffen, d. h. es können sowohl Vorhaben zu
fortschrittlichen Biokraftstoffen als auch zu strombasierten Kraftstoffen gefördert werden. Bis zum Jahr 2026 können zu den veröffentlichten Stichtagen der jeweils gültigen Förderaufrufe Skizzen eingereicht werden.

Hintergrund der Förderung

Sowohl bei fortschrittlichen Biokraftstoffen als auch bei strombasierten Kraftstoffen sind noch Entwicklungsarbeiten in Bezug auf die Gesamtkette, aber auch für einzelne Prozessschritte in größerem Umfang notwendig, damit diese mittelfristig einen hohen Beitrag zur Treibhausgasminderung leisten können. Konkret gibt es noch erheblichen Entwicklungsbedarf für innovative Herstellungsverfahren, um die notwendige technologische Reife für einen Markteintritt und Markthochlauf zu erreichen. Für Prozesse mit höherem technologischem Reifegrad sind noch Optimierungs- und Effizienzpotenziale mit dem Ziel der Kostenreduktion zu heben. Auch Fragen der nachhaltigen Rohstoffbeschaffung sind zu untersuchen. Der Fokus dieser Förderrichtlinie liegt auf anwendungsorientierten Projekten. Die Förderung soll neben Universitäten, Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen auch Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und kommunale Unternehmen, z.B. aus den Bereichen Anlagenbau, Komponentenherstellung (Elektrolyse, Syntheseprozesse) sowie Kraftstoffproduktion und Verwendung bei der (Weiter-) Entwicklung notwendiger Technologielösungen unterstützen.

Zeiten

alarm-clock

Frist

Einreichung möglich über
offene Förderaufrufe
(Frist für den nächsten
Förderaufruf derzeit offen)

calendar (1)

Laufzeit

31.12.2026

Projektträger

VDI/VDE Innovation + Technik GmbH und Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V.

Kontakt

Bei förderpolitischen Fragen:

Bei administrativen und technischen Fragen:

Projektträger

Regenerative.Kraftstoffe@vdivde-it.de
VDI/VDE Innovation + Technik GmbH
+49 (0) 30 310078-5410

FAQ zur Förderung

Maßnahmen der Demonstration, Innovation und Marktvorbereitung für fortschrittliche Biokraftstoffe und strombasierte Kraftstoffe. Grundlagenforschung wird nicht gefördert – der Fokus liegt auf anwendungsorientierten Projekten.
Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, kommunale Unternehmen, Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. In begründeten Fällen können auch Vorhaben von gemeinnützigen Organisationen, Gebietskörperschaften sowie Anstalten des öffentlichen Rechts und eingetragene Vereine gefördert werden.
Das Auswahlverfahren wird durch die vom Bundesministerium für Verkehr (BMV) benannten Projektträger (VDI/VDE Innovation + Technik GmbH und die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V.) und die vom BMV beauftragte Programmgesellschaft (NOW GmbH) betreut. Der erste Schritt des Auswahlverfahrens besteht darin, eine Projektskizze einzureichen. Die Begutachtung von Projektskizzen erfolgt jeweils am 31. März und 30. September eines Jahres. Bei positiver Bewertung sowie in Abhängigkeit der verfügbaren Haushaltsmittel folgt in einem zweiten Schritt die Aufforderung zur Antragseinreichung. Auf Grundlage des formalen Antrags wird über eine Förderung entschieden. Ausführliche Informationen und Förderbedingungen finden Sie in der Förderrichtlinie Entwicklung regenerativer Kraftstoffe.

Weitere Fördermaßnahmen

Technologieplattform Power-to-Liquid-Kraftstoffe (TPP)

Markthochlauf von strombasiertem Kerosin